Biblischer Impuls April 2018

"Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan." Matthäus 7,7

Liebe Brüder,

„gegeben“, „finden“, „aufgetan“ sind Worte, die ausdrücken, dass wir etwas erhalten, etwas geschenkt bekommen. Wer nichts empfängt und auch nichts findet, der hat gewisslich weder gebetet noch gesucht.

Und wem nicht aufgetan wird, der hat auch sicher nicht angeklopft, oder?

An wem liegt es, wenn uns etwas mangelt? An Gott kann es ja nicht liegen, weil er so willig und geneigt und auch so bereit ist, uns etwas zu geben, zu schenken. Er gebietet uns, nicht nur fleißig zu suchen und getrost anzuklopfen, sondern er hat uns das auch noch mit einem heiligen Eid versichert durch seinen Eingeborenen Sohn, den er zum Versöhner und Fürsprecher verordnet hat, wenn er sagt: »Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe, den sollt ihr hören!« (vgl. Matthäus 17,5).

Nun aber spricht dieser Sohn Gottes zu uns: »Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: So ihr den Vater etwas bitten werdet in meinem Namen, so wird er’s euch geben« (vgl. Johannes 16,23).

Bitten wir Gott aufgrund dieser Verheißungen? „Bittet, so wird euch gegeben…..“ „So ihr den Vater etwas bitten werdet…“

Greifen wir zu und lassen uns beschenken!

Euer Reiner Raasch