Biblischer Impuls Februar 2018

„Und als das Lamm das Buch nahm, da fielen die vier Wesen und die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem Lamm, und ein jeder hatte eine Harfe und goldene Schalen voll Räucherwerk, das sind die Gebete der Heiligen.“ (Offenbarung 5,8) „Und der Rauch des Räucherwerks mit den Gebeten der Heiligen stieg von der Hand des Engels hinauf vor Gott.“ (Offenbarung 8,4)

In 2Mose 30,7-8 lesen wir davon, dass der lebendige Gott Israel beauftragte Räucherwerk darzubringen. Aaron war dafür verantwortlich, dass morgens und abends dieses Räucherwerk brannte. Ununterbrochen sollte dieser Duft des Räucherwerks vom Altar zu Gott aufsteigen. Gott hat diese Ordnung gegeben, damit der Mensch es dafür einsetzt, dass Gott Ehre gegeben wird und es wieder zum Geber der Gaben zurückfließt.

Als Johannes von Jesus selbst einen Einblick in die himmlische Wirklichkeit bekommt, sieht er dieses Räucherwerk in den goldenen Schalen. Dieses Räucherwerk sind die Gebete der Heiligen. Als Heilige werden in der Bibel diejenigen bezeichnet, die zum Herrn gehören. (Das Wort Kirche kommt vom griechischen „Kyrie ke“ und bedeutet „zum Herrn gehörend“.)

Räucherwerk zu verbrennen mag als Verschwendung angesehen werden. Beten mögen manche auch als Zeitverschwendung ansehen. Doch gerade das Geschenk dieser Zeit des Betens und der Fürbitte hat einen unersetzlichen Wert. Was bleibt und hat Bestand vor Gottes Thron? Es sind vor allem die Gebete, der zum Glauben an Jesus gekommenen Völkerscharen und der Märtyrer die in der Offenbarung erwähnt werden. Was für einen wertvollen Schatz haben wir von Gott empfangen. Auch Dein Gebet ist Räucherwerk aus den goldenen Schalen.

Möge es nicht aufhören. 

In Jesus verbunden
Detlef Garbers