Biblischer Impuls Februar 2019

Liebe Brüder,

manchmal werden wir in Situationen hineingeworfen, die uns menschlich überfordern. Da können wir nur noch mit dem Liederdichter Tobias Clausnitzer beten: Unser Wissen und Verstand ist mit Finsternis verhüllet, wo nicht deines Geistes Hand uns mit hellem Licht erfüllet; Gutes denken, tun und dichten musst du selbst in uns verrichten. Da ist dann der Herzensschrei: Herr, hilf mir! Die Bibel sagt: Ebenso kommt auch der Geist unseren Schwachheiten zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich`s gebührt; aber der Geist tritt selbst für uns ein mit unaussprechlichem Seufzen. (Römer 8,26)

Wir sind beim Beten auf die Leitung des Heiligen Geistes angewiesen. Er ist der große Führer, der uns leitet wie es dem Willen des Vaters und seinem Sohne Jesus Christus entspricht. Haben wir das nicht schon erlebt, während wir beten (auch mit anderen in Notund Konfliktsituationen), wo wir keine Antwort wissen, wir im Gebet so geleitet werden, dass andere getröstet sind und für sich wieder eine Zukunft sehen können. Der Heilige Geist ist auch Stellvertreter, der für uns betet oder andere beauftragt, für uns zu beten. Kennt ihr das? Beides, dass wir für andere beten müssen oder dass andere für uns beten, wo wir an Grenzen stoßen und unsere Kraft nicht mehr reicht. Zu wissen, der Heilige Geist beauftragt andere für uns zu beten, ist ein geniales Geschenk, über das wir uns sehr freuen dürfen. Ebenso sind wir Gottes Mitarbeiter, wenn wir anderen im Gebet zur Seite stehen. In wie vielen Situationen, Konflikten, Krisen und Bedrohungen (auch durch Krankheiten) stehen unsere Missionare. Wie groß ist da das Vorrecht, sie im Gebet vor den Thron Gottes zu tragen. So ist Gebet nicht Last, sondern Freude.

Euer H.B.  (Rotenburg − Norddeutschland)