Biblischer Impuls Januar 2019

Gebetsmotto 2019:
„Herr, lehre uns beten“

Liebe Brüder,

so haben die Jünger damals Jesus gefragt und er hat sie das „Vater unser“ gelehrt. So können auch wir von Jesus lernen: wann, warum und für was er gebetet hat. Das soll uns in diesem neuen Jahr als Thema begleiten, denn im MGB sind wir ja in den Gebetsdienst für Weltmission gestellt. Dieser hat seinen Grund in der zweiten Bitte des „Vater unser“: Dein Reich komme. Das sollen wir beten und das hat direkt mit dem Missionsbefehl aus Matthäus 28 zu tun: „Gehet hin in alle Welt und macht zu Jüngern alle Völker.“ Dieser Auftrag gilt jedem von uns. Ein Teil davon ist das Gebet.

Beten ist immer „Reden mit Gott und Hören“. Aus dem Reden mit Gott und Hören erfolgt dann das Tun, wobei das Reden mit Gott bereits die erste Tat ist. Manchmal gibt es so viel, für das man beten wollte und sollte. Da dürfen wir getrost zuerst fragen: „Herr, für wen und was willst du, dass ich beten soll?“ Das gilt auch für diesen und jeden der folgenden Gebetsbriefe des MGB.

Lieber täglich nur für eine oder zwei Personen beten, als mit schlechtem Gewissen am Ende bloß ab und zu mal zu beten, weil man alles ja sowieso nicht schafft. Das gehört zu den Tricks des Widersachers, der um alles in der Welt nicht will, dass wir beten. Doch weil Jesus für uns betet, dürfen wir in seinem Namen auch für andere beten und dabei mit seiner Kraft und Hilfe rechnen.

Lieber kleine Schritte und dabei dranbleiben. Das ist genug. Gott überfordert uns nicht, sondern will uns zu Teilhabern machen an seinem Werk. So finden und bleiben wir im Frieden mit Gott. Das wünsche ich uns allen im neuen Jahr.

Euer Michael Osiw