Biblischer Impuls Juli 2018

Liebe Brüder,

beten ist „SFP – Segenfreisetzungsprogramm“. Das ging mir schon vor einer Weile so auf über dem Wort aus Jakobus 4,2b-3: „Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet und ihr habt nicht, weil ihr übel bittet …“

Was hier Jakobus an die Gemeinden schreibt, von Konflikten untereinander und von mangelnden Gebetserhörungen, das gilt heute noch genauso. Das heißt aber im Umkehrschluss: Wir haben, wenn wir bitten und wir haben,wenn wir nicht egoistisch bitten, sondern entsprechend dem Willen unseres Vaters im Himmel.

Jesus sagt: „Bittet, so wird euch gegeben.“ und „Trachtet am ersten nach Gottes Reich, so wird euch alles andere zufallen.“ Wir sind also eingeladen, alle Dinge mit Gott zu besprechen, der so viel Segen vorbereitet hat. Aber er möchte wissen, ob wir das auch haben wollen. So viel Segen liegt bereit, aber wenn wir nicht bitten, bleibt er liegen – denn Gott will uns beteiligen an seinem Werk.

Sein Wesen ist Gemeinschaft. Wenn wir also fragen: Was dient der Förderung der Gemeinschaft und des Friedens untereinander? Dann sind wir auf der rechten Spur. Dann dürfen wir auch Fragen: „Worum willst du, dass wir bitten sollen?“

So wird unser Beten zum „Segenfreisetzungsprogramm“. Das gilt auch für diesen Gebetsbrief, mit dem wir wieder hinein genommen werden in Gottes Wirken in der ganzen Welt. Im Gebet dürfen wir Teilhaber sein an dem, was Gott an Segen schon längst vorbereitet hat. Mit unseren Bitten sind wir beteiligt an Gottes Wirken weltweit. Beten ist ein geniales Geschenk, denn der Allmächtige nimmt uns auf diese Weise hinein in sein Werk.

Michael Osiw