Biblischer Impuls Juni 2018

Aufgrund eines Sturzes und der Fraktur von zwei Rippen musste ich einige Tage im Krankenhaus zubringen. In dieser Zeit beschäftigte ich mich mit dem Eph.-Brief. Dabei sind mir besonders in Kap. 6 die Verse 18-20 wichtig geworden:

Betet allezeit mit allem Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit und Flehen für alle Heiligen und für mich, dass mir das Wort gegeben werde, wenn ich meinen Mund auftue, freimütig das Geheimnis des Evangeliums zu verkündigen, dessen Bote ich bin in Ketten, dass ich mit Freimut davon rede, wie ich es muss.

Am Ende seines Briefes redet Paulus über das Gebet. Es ist für ihn ein großartiges Geschenk, dass es das Gebet gibt. Er ist im Gefängnis eingekerkert. Aber er ist dort nicht einsam. Er weiß, dass es in all den Christengemeinden Glaubensgeschwister gibt, die für ihn beten. Sie bitten und flehen, getrieben durch den Heiligen Geist, für den um seines Glaubens Willen verfolgten und eingesperrten Missionar und Evangelisten. Und dieser wichtige Gebetsdienst geschieht nicht nur hin und wieder, sondern anhaltend und allezeit. Paulus macht Mut, dran zu bleiben und nicht müde und mutlos zu werden. Wie sieht unser Gebet aus? Nutzen wir dieses geniale Geschenk anhaltend und allezeit für unsere verfolgten
Glaubensgeschwister und für unsere Missionare zu beten?

Paulus weist noch auf ein weiteres Geheimnis hin: Wenn die Schwestern und Brüder in den Gebetskreisen und im einsamen Kämmerchen für ihn beten, dann werden ihm die Worte geschenkt, die er zu verkündigen hat. Außerdem erhält er den Freimut, diese göttliche Botschaft vollmächtig weiter zu geben.

Welch ein geniales Geschenk: Wir beten in unseren MGB-Gebetskreisen und in unserer persönlichen Gebetszeit für unsere Missionare und ihnen werden die richtigen Worte und die Vollmacht zum Jesus-Zeugnis geschenkt. Ich freue mich, dass wir so Anteil haben dürfen am weltweiten Missionsdienst unseres auferstandenen und wiederkommenden HERRN und Heilandes Jesus Christus!

Euer Friedrich Schechinger