Biblischer Impuls März 2018

„Eli, Eli, lama absabtani?“ - „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Psalm 22,2; Matthäus 27,46; Markus 14,34)

Liebe Brüder!

Das ist ein furchtbares Gebet unseres Herrn Jesus, während er am Kreuz hängt, dort langsam verblutet und erstickt. Als Sohn Gottes hat er im Gehorsam die himmlische Sphäre verlassen, um uns verlorenen Menschen zu retten. Und er war gehorsam bis zum Tod am Kreuz. (Philipper 2,6-11).

Mancher hat sich gefragt oder wurde von anderen gefragt: "Musste das denn so blutig und grausam sein?"

Ja es musste sein. Schon gleich nach dem Sündenfall wurde dieser Weg der Erlösung angesagt. Das stellvertretende Opfer zur Erlösung aus der Gottesferne zieht sich wie ein Roter Faden durch die Bibel: „Siehe, das ist Gottes Lamm, das die Sünde der Welt hinwegträgt“, sagte Johannes der Täufer über Jesus.
Jesus, unser Herr, erlebte die ganze Wucht der Verlassenheit von Gott - und sein Vater ließ es geschehen, um uns Menschen in allen Dingen ganz nahe zu kommen. (Hebräer 2,17-18)

Wie viele von uns Betern und Missionaren erleben schwierige Lebenslagen, wie Einsamkeit und Verlassenheit. Und dennoch gibt es bei unserem Vater keinen Stillstand oder Stopp. Ihm sind unsere Gebete wichtig, weil er sie hört, uns im Glauben und Vertrauen stärken will. Diese Hoffnung hält uns nah bei Gott. Unser Herr Jesus wusste, was über Kreuz, Grab und Auferstehung zu dem Neuen Leben in Ewigkeit hinausführt.

Ein gesegnetes Osterfest
wünscht Euer Rudi Leopold