Biblischer Impuls - März 2020

Und es soll geschehen: Ehe sie rufen, will ich antworten; wenn sie noch reden, will ich hören. (Jes. 65, 24)

Meine Schwester ist zusammen mit ihrem Mann auf dem Rückweg aus dem Ruhrgebiet in Richtung Nordseeküste. Der Schwager hat Lust, den neuen Gebrauchten mal zu testen. Er geht über 180km/h. Dann fahren sie weiter mit etwa 130 km/h. Da platzt ein Reifen.

Sie können auf der Standspur halten, um das Rad zu wechseln. Da stellt sich heraus, dass der Wagenheber und notwendige Schlüssel nicht am Platz sind vor ein paar Tagen ausgeliehen, aber vergessen, sie wieder mitzunehmen. Sie winken, doch kein Auto hält.

Nun ein weiteres Missgeschick: Die Akkus ihrer Handys sind leer. Endlich bleibt ein netter Autofahrer stehen, aber leider hat er nicht den passenden Schlüssel dabei. Jetzt besinnt sich meine Schwester auf das, was sie eigentlich schon von Kindesbeinen an kennt: Auf das Beten.

Sie schließt beim Winken die Augen und betet: „Herr Jesus, du siehst jetzt unsere verzweifelte Lage. Dir ist kein Ding unmöglich. Schenke es in deiner Gnade, dass eines der nächsten Autos anhält, damit wir den Reifen an unserem Auto wechseln und die Fahrt fortsetzen können.“ Noch während sie betet, hört sie, dass ein Auto rechts ranfährt. Sie öffnet die Augen und sieht, ein größerer Kombi, ausgestattet als moderner Werkstattwagen.

Im Nu sind die Reifen gewechselt. Sie können ihre Fahrt fortsetzen. In dem Moment ist ihnen klar: Jesus hat nicht nur einen Schlüssel und Wagenheber besorgt, sondern gleich einen ganzen Werkstattwagen geschickt. Und schon vorher bewahrte er sie, dass der Reifen nicht bei der hohen Geschwindigkeit geplatzt ist.

Wir können als Familie dem lebendigen Gott, unserem Herrn und Heiland nur von Herzen danken und ihm alle Ehre geben. Jesus kommt nie zu spät.

Johann Rabenstein