Biblischer Impuls Mai 2018

In Lukas 8,22-25 lesen wir den Bericht über die Stillung des Sturmes.  Jesus war mit seinen Jüngern unterwegs. Nicht zu Fuß wie sonst sondern mit dem Boot.

Eigentlich nichts spektakuläres, für erfahrene Fischer etwas alltägliches:  "Während sie aber fuhren, schlief Jesus ein und es fiel ein Sturmwind auf den See". Die erfahrenen Jünger kannten sich aus und es war normal, selber alles zu geben. Ihre Erfahrung blockierte ihren Blick darauf, dass hier jemand bei ihnen war, der in allen Lebensbereichen helfen konnte. Sie setzen auf ihre Kraft und Erfahrung. Sie vergaßen das wunderbare Geschenk Gottes an ihrer Seite, nämlich den Sohn Gottes. Erst, als die Not so groß wurde, dass sie nicht mehr ein noch aus wussten, weckten sie Jesus auf und baten ihn, einzugreifen und zu helfen.

Dieser Bericht hat mich neu ermutigt und wieder deutlich vor Augen geführt: Wie oft vergessen wir in all unserem Tun, mit all unseren Erfahrungen, dass Gott uns ein wunderbares Geschenk in unserem Lebensalltag zur Seite gestellt hat. Und ich versuche es erst einmal selbst mit all meinen Erfahrungen. Dabei ist es doch so einfach... Gott möchte, dass wir IHN nicht in Ruhe lassen. ER möchte dass wir ihn ansprechen, ihm vertrauen;  trotz unserer Erfahrung mit seiner Allmacht rechnen. Gebet bedeutet für mich, Jesus in meinem Boot zu entdecken und IHN nicht in Ruhe lassen. Gemeinsam mit IHM die Stürme des Alltags zu meistern. Wir sollten uns immer wieder Mut machen dran zu bleiben, nah bei ihm zu bleiben. Die Anliegen unseres Lebensalltags und die unserer Gebetsmissionare mit IHM zu teilen. Was für ein wunderbares, geniales Geschenk.
In diesem Sinne, lasst uns dran bleiben Gott möchte uns umsorgen.

Herzliche Grüße Jürgen Kienle