25jährige Jubiläum des MGB und Leiterwechsel

„Habe deine Lust am HERRN, der wird dir geben, was dein Herz wünscht.“ (Psalm 37,4)

Am 13. November feierten wir in Gärtringen das 25jährige Jubiläum des MGB und ich durfte mein Amt als Leiter an meinen Nachfolger Jakob Wiebe weitergeben. Es war ein sehr schönes Fest. Noch vor den aktuellen Einschränkungen konnten wir mit etwa 100 Leuten zusammen sein und Gott die Ehre geben. 25 Jahre durften wir als MGB Gott in der Weltmission dienen. Wir begleiten über 80 Missionare aus über 20 verschiedenen Missionswerken im regelmäßigen Gebet. Wir durften in den Jahren auf Tausend Männer anwachsen, die sich so am Dienst der Weltmission beteiligen.

Frau Rathmann, die ehemalige Leiterin des DFMGB (heute FGB) erzählte, dass sie 1990 von Bruder Peter Lohmann aus Adelshofen 200 DM erhalten hat, mit der Bitte, beim Start einer Männergebets-Bewegung behilflich zu sein. Spätestens seit damals wurde dafür gebetet.
1991 waren Helmut und Elsbeth Völlm in Paraguay. Dort erhielt Helmut die Berufung, den MGB zu gründen. Fünf Jahre später war es dann so weit. Er war dann bis 2003 mit großer Hingabe der erste Leiter. Schon entstanden die ersten Gebetsgruppen in Württemberg, in Niedersachsen, in Sachsen und auch in Österreich. Unter Horst Weippert bis 2011 erlebte der MGB ein weiteres kräftiges Wachstum und seine Struktur. Nun durfte ich zehn Jahre dienen und blicke dankbar auf diese kostbare Zeit zurück. Danke für Euch, die Ihr mich in diesen Jahren mit Euren Gebeten begleitet habt.
In all meinem Unterwegssein hatte ich nicht einen Unfall. Der monatliche Gebetsbrief ist immer pünktlich fertig geworden. Das waren Eure Gebete, die das bewirkt haben. Und dass ich nun das Amt an meinen Nachfolger abgeben durfte, den Gott ebenfalls dafür vorbereitet hat!
Jakob und ich kennen uns schon seit zehn Jahren. Er war seither einer der Gebetspartner im MGB.
So lernte ich ihn aus seinen Beiträgen zum Gebetsbrief kennen. Mit seiner Steffi und ihren Kindern wohnen sie in Oberschwandorf, dem Nachbarort von Egenhausen, meiner sendenden Gemeinde. Wenn ich in Egenhausen und Spielberg war, habe ich auch bei Wiebes in Oberschwandorf vorbeigeschaut und sie als Glaubensgeschwister schätzen gelernt. Ehrenamtlich werde ich weiter mit dem MGB verbunden bleiben.

Michael Osiw