Aktueller biblischer Impuls

Darum nannte man den Brunnen Brunnen des Lebendigen, der mich sieht. 1.Mose 16,14

 

Hagar wird mit ihrem Sohn in die Wüste verbannt. Dort findet die Verstoßene eine ersehnte Wasserquelle. In dieser Situation spricht Gott zu ihr, gibt ihr eine Verheißung und neuen Mut und neue Hoffnung. Der Brunnen bekommt den Namen „Brunnen des Lebendigen, der mich sieht.“

In den Erzählungen der Erzväter lesen wir immer wieder, dass sie Brunnen gebaut haben. In heißen Gegenden sind Brunnen lebenswichtig. Dabei kommt es nicht auf die äußere Form an, ob Brunnen oder Zisternen, sondern auf den Inhalt: Wasser!

Schon im Alten Testament werden die Brunnen mit ihrem Inhalt geistlich gedeutet (Ps. 65,10). In diesem Sinne möchte ich die Brunnen mit dem Gebet vergleichen:

Das Gebet kostet Einsatz, Kampf und Zeit. Zugleich ist das Gebet Ermutigung, Stärkung, Hoffnung. Nicht auf die Form kommt es primär an, sondern auf den Inhalt: JESUS, das Wasser des Lebens. Das Gebet ist für unser geistliches Leben lebenswichtig.

Wenn wir Brüder zum Männergebetskreis zusammenkommen, dann dürfen unsere Gebetsgemeinschaften für die Missionare draußen „in der Wüste“ zu lebendigen Brunnen werden, wodurch sie neue Kraft und Lebensmut bekommen.

 

Mit einem herzlichen Gruß aus Ostfriesland

S. F. W.