Aktueller biblischer Impuls

„So will ich nun, dass die Männer beten an allen Orten und aufheben heilige Hände ohne
Zorn und Zweifel.“
(1.Timotheus 2,8)

Liebe Brüder,

wir leben in einer Zeit der geistlichen Verwirrung, in der Gottes Wort in unserem Land nicht mehr ernst genommen wird – bis hinein in unsere Kirchen und Kirchenleitungen.

Männer - Wir sind nach Gottes Plan als Jungen geboren, um Männer zu werden und Väter, ja zu Vätern des Glaubens. Gott will uns nicht als Neutrum, sondern als Männer nach dem Bild Gottes. Wir sind berufen, Männer zu sein, durch die Gottes Wesensart, wie sie uns die Heilige Schrift bezeugt, sichtbar wird – in Kraft, Geduld und Güte. Lasst uns solche Männer sein durch Jesus Christus, der in uns wohnt.
Beten – Männer des Gebets. Die Zwiesprache und Gemeinschaft mit Gott macht uns zu Männern. Wir haben Audienz beim Allerhöchsten, der zugleich unser liebender Vater ist.
An allen Orten – Was kann geschehen, wenn wir Männer in ganz Deutschland beten? Wenn wir überall und stets mit Gott im Gespräch sind und so teilhaben am Auftrag der Rettung der verlorenen Welt, die uns umgibt? Gott will uns beteiligen, wo wir sind.
Aufheben heilige Hände – Wenn wir zu Jesus gehören, haben wir heilige Hände, durch die Gottes Werk geschehen soll. Vor dem Tun kommt das „Aufheben“ – Gott die Anliegen nennen und Weisheit und Tatkraft von ihm erbitten, ja Gott sein Leben weihen.
Ohne Zorn und Zweifel – Zwei Hinderungsgründe für unser Gebetsleben: Mit Zorn im Herzen kann ich nicht beten. Da muss ich umkehren zu Gott, Kraft zur Vergebung empfangen und Frieden finden. Der Zweifel ist unser ständiger Begleiter - „Sollte Gott gesagt haben?“ Kann und will Gott wirklich helfen? „Ich glaube, Herr hilf meinem Unglauben!“ Dies Gebet wurde erhört und wird erhört.

Lasst uns solche Männer sein – Teilhaber am Bau von Gottes Reich in Gebet und Tat.

Euer Bruder Michael Osiw